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Villefranche sur Mer
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Die kleine Stadt Villefranche sur Mer an der Cote D’Azur ist Frankreichs wichtigster Kreuzfahrthafen für Mittelmeer Kreuzfahrten. Viele Kreuzfahrtschiffe laufen auf einer Mittelmeer Kreuzfahrt die kleine Stadt an der Stadtgrenze von Nizza an. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich Cannes und Monaco. Bild: Ein Kreuzfahrtschiff von Royal Caribbean ankert vor Villefranche sur Mer.

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Hafen und Transport

Die Kreuzfahrtschiffe ankern von der Küste. Sie werden mit Tendern zu einem Terminal in Villefranche zur Mer gefahren. In der wunderschönen Kleinstadt können Sie sich ausgezeichnet zu Fuß fortbewegen. Direkt unterhalb des Bahnhofes von Villefranche sur Mer befindet sich ein sehr schöner Strand. Für einen Tag am Strand lohnt es nicht nach Nizza zu fahren.

Wenn Sie nach Nizza, Cannes oder Monaco fahren möchten, empfehlen wir die Bahn. Den Bahnhof können Sie in wenigen Minuten ebenfalls zu Fuß erreichen. Die Fahrt nach Nizza dauert nur etwa eine Viertelstunde. Alternativ können Sie auch den Bus nehmen. Der Weg zur Bushaltestelle ist ausgeschildet. Der Bus fährt alle 15 bis 20 Minuten und benötigt ca. 45 Minuten bis Nizza. Die Route ist dafür attraktiver.

In Nizza selber bietet sich die Straßenbahn an. Ein kleines Auto kostet etwa 50 Euro am Tag und lohnt sich natürlich, wenn Sie über die berühmten Panoramastraßen (Corniche) zwischen Nizza und Monaco fahren möchten. Auch Grasse oder St. Paul de Vence sind mit dem Auto leicht zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten

Villefranche sur Mer ist ein wunderschönes kleines Städtchen. Bummeln Sie ein wenig durch die Altstadt und/ oder verbringen Sie ein paar Stunden am Strand. Letzterer ist auch nur 10 Minuten (zu Fuß) vom Terminal entfernt. Weitere Informationen für die Planung Ihres Tages in Villefranche sur Mer finden Sie auf der Webseite des der Gemeinde.

Nizza wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. von Marseille aus gegründet und erhielt den Namen Nicaea („Siegesstadt"). Von der später zusätzlich angelegten Römerstadt sind im Stadtviertel Cimiez noch Ruinen der Thermen und des Amphitheaters zu sehen. Im Mittelalter gehörte die Stadt zur Grafschaft Provence, dann zum Herzogtum Savoyen. Vorwiegend aus dieser Zeit stammt die über dem Hafen gelegene Altstadt. Im Jahre 1860 wurde Nizza mit seiner Umgebung französisch. Seit dieser Zeit hat es sich zu dem weltbekannten Badeort entwickelt, der durch seine natürliche Schönheit, seine Blumen und Feste bezaubert. Der Stolz Nizzas ist die prächtige Promenade des Anglais, die 32 Meter breite und etwa 7 Kilometer lange palmenbestandene Uferstraße, an der große Hotels und elegante Villen stehen. Die Promenade geht im Osten in den Quai des Etats-Unis über, von dem aus ein Aufzug zum Schlossberg hinaufführt. An die Stelle des Schlosses ist eine hübsche Anlage getreten (schöner Blick auf Nizza). Weitere Informationen für die Planung Ihres Tages in Nizza finden Sie auf der Webseite von Nice Tourisme.

Das Fürstentum Monaco ist nach dem Vatikanstaat der zweitkleinste Staat Europas. Der Bauboom hat in letzter Zeit eine Art Manhattan an der Küste hochwachsen lassen, aus dem sich jedoch bei näherem Hinsehen der alte Ort auf dem Grimaldi-Felsen, das eigentliche Monaco, mit dem fürstlichen Palast und dem großen Paradeplatz davor, herausschält; deutlich getrennt von Monte Carlo, der Gründung des 19. Jahrhunderts mit dem Casino, den Geschäftsstraßen, Hotel- und Wohnvierteln. Im Ortsteil La Condamine liegt der Hafen. Ein Viertel des Staatsgebietes wurde erst in jüngster Zeit durch Aufschüttungen gewonnen. Auch Monaco war ursprünglich eine griechische Niederlassung, später eine römische Siedlung, kam dann zu Genua, dem es Franzosen und Spanier streitig machten. Lachende Dritte waren die Herren von Grimaldi, die sich 1331 des Ländchens bemächtigten und es später als Fürsten unter französischer Schutzherrschaft regierten. Der Wiener Kongress unterstellte das Fürstentum dem Königreich Sardinien. Fürst Charles III verkaufte 1861 Menton und Roquebrune an Frankreich, um 4 Mio. Francs in das von ihm gegründete Monte Carlo zu investieren. Fürst Rainer III (Begründer einer dritten Familie Grimaldi) heiratete 1956 die amerikanische Filmschauspielerin Grace Kelly. Sie kam bei einem Autounfall 1982 ums Leben. Das Palais du Prince bewahrt mittelalterliche Bauteile der genuesischen Burg. Zeitweilig können Prunkräume und der Ehrenhof besichtigt werden. Die tägliche pittoreske Wachablösung (11.55 Uhr) lockt Hunderte von Schaulustigen an.

Cannes besitzt keine Sehenswürdigkeiten im üblichen Sinne. Lohnend ist aber ein Bummel über die elegante Promenade de la Croisette, die Strandpromenade, die im Südosten an der Pointe de la Croisette (schöne Aussicht) endet. Vom Westende des Boulevards aus führen die Allees de la Liberte in die auf dem Mont Chevalier gelegene Altstadt Le Suquet, deren Mitte die Place de la Castre bildet.

Drei herrliche Panoramastraßen führen von Nizza aus in das kleine Fürstentum Monaco. Für die Hinfahrt wird in der Regel die höchstgelegene der drei Straßen gewählt, die Grande Corniche, die bis über 500 m ansteigt und daher herrliche Ausblicke gewährt. Über diese Straße sind die Legionen der Römer und die Scharen der Germanen gezogen. In La Turbie (480 m) steht noch ein Siegesdenkmal des römischen Kaisers Augustus, das an die Unterwerfung der Alpenvölker erinnert. Von der Höhe aus erblickt man Monaco und ein Stück der italienischen Riviera di Ponente. Hinter Roquebrune führen drei Straßen, die so genannten Corniches de la Riviera in Richtung Menton. Die Corniche Inferieure oder Corniche du Littoral verläuft mitten durch alle bekannten Küstenstädte. Die Moyenne Corniche wurde 1927 als Panoramastraße für den wachsenden Autoverkehr angelegt. Sie bietet einzigartige Ausblicke auf das Meer. Die Grande Corniche wurde auf Betreiben von Napoleon angelegt. Sie verläuft größtenteils auf der Trasse der römischen Via Aurelia Endpunkt aller drei Straßen ist das Fürstentum Monaco.

Ihre Meinung ist gefragt

Sie kennen diesen Hafen und haben noch Tipps für andere Kreuzfahrer. Dann wäre es nett, wenn Sie Ihre Erfahrungen hier zur Verfügung stellen.

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