Malta liegt strategisch sehr günstig in der Mitte des Mittelmeeres. Vermutlich hat TUI Cruises die Insel deshalb als Heimathafen für den Mein Schiff gewählt. Von hier kann man im Wechsel Mittelmeer Kreuzfahrten in das westliche und das östliche Mittelmeer unternehmen. Weitere Informationen für die Planung Ihrer Landausflüge auf Malta finden Sie auf der Webseite Visit Malta.

Ein häufiger Irrtum: der Staat Malta sei die Insel Malta. Es gehören noch dazu: Gozo, Comino und einige unbewohnte kleine Felseninseln. Das Staatsgebiet von Malta ist kleiner als unser Stadtstaat Bremen. Aber die 350.000 Einwohner haben eine eigene Landessprache, die sonst nirgendwo auf der Welt gesprochen wird, eben Maltesisch oder „Malti". Sie ist weitgehend arabischen Ursprungs und mit lateinisch-italienischen Sprachelementen versetzt. Maltesisch ist die einzige semitisch-arabische Sprache, die in lateinischen Buchstaben geschrieben wird. Man lebt von Landwirtschaft, Industrie und Handel. Malta ist seit 1974 unabhängige Republik mit parlamentarischer Demokratie und gehört zum Commonwealth.
Das ist ein Hafen, bei dem man an Deck sein muss, wenn man mit dem Kreuzfahrtschiff einläuft. Großartig. Die Hafeneinfahrt ist von Forts geschützt, man hat das Gefühl, man fährt in eine Festung ein. Der neu gestaltete Pinto Wharf von Valetta liegt ca. einen Kilometer von der Haupteinkaufsstraße entfernt. Der Hafen ist eine der schönsten Kreuzfahrthäfen die wir kennen. Die Valetta Waterfront ist auch ein beliebter Treffpunkt bei Einheimischen. Hier erwarten Sie Restaurants, Geschäfte und Cafes.
Den einen Kilometer in das Zentrum werden viele von Ihnen bequem zu Fuß gehen. Allerdings ist der Weg etwas steil. Alternativ können Sie eine Kutsche (50 Euro) oder ein Taxi (10 Euro) nehmen. Fähren fahren zur Nachbarinseln Gozo. Für eine Tour in der das Hinterland der kleinen Insel könnten Sie auch die öffentlichen Busse nehmen.
Lohnende Ziele für die Kameras! Valletta ist Hauptstadt des Inselstaates Malta. Es ist höchst vergnüglich, durch ihre Gassen und Straßen zu schlendern. Die Malteser sind ungewöhnlich liebenswürdige Menschen, mit denen man sich gut in englischer Sprache verständigen kann. Valletta jedoch zeugt heute vom Mittelalter, von den Kreuzrittern. Die Kathedrale San Giovanni (16. Jh.), der Großmeisterpalast (16. Jh.), die Auberge de Provence, heute Nationalmuseum (16. Jh.), die Bastionen um Alt-Valletta, die befestigten Städte, Vittoriosa, Cospicua und Senglea, die mit Valletta ineinander übergehen. Traumhaft schön sind die Upper Baccara Gardens.
Hypogäum von Hal Saflieni. Vermutlich ein Heiligtum (3.000 v. Chr.), mehrstöckig unterirdisch aus einem Fels herausgehauen. Unbegreiflich, wie das ohne Werkzeug möglich war. Das Hypogäum gehört zu den eindrucksvollsten und unbegreiflichsten Baudenkmälern Europas. Gleich in der Nähe die Tempel von Tarxien, eine zweite archäologische Sensation in neolithischer Architektur.
Mdina war die erste Hauptstadt Maltas und liegt fast an der höchsten Stelle im Inneren der Insel. Mdina, die schweigende Stadt, ist in punischer und römischer Zeit größer gewesen als heute. Die Festungsstadt ist Mittelalter pur. Noch heute, wie damals, 1.000 Einwohner, keine Läden, keine Kneipe, dafür Ruhe, Stille, Schweigen. In Erinnerung wird bleiben: die Bastionen, die Ausblicke, die Kathedrale, die Paläste.
Gozo. Von Marfa aus im Norden Maltas erreicht man diese Nachbarinsel mit einem regelmäßig fahrenden Fährschiff. Ein Katzensprung zu dieser Insel der Ruhe. Üppige Vegetation (im Gegensatz zu Malta, das eigentlich karg ist). Die Inselhauptstadt Victoria (Rabat) mit dem schönen Marktplatz, dem Castello und der Kathedrale (17. Jh.). Bezaubernd die Bucht von Marsalforn, ein Fischerdorf. Gozo ist die malerischste maltesische Insel.
Sie kennen diesen Hafen und haben noch Tipps für andere Kreuzfahrer. Dann wäre es nett, wenn Sie Ihre Erfahrungen hier zur Verfügung stellen.
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